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Die
braunen Mandeln werden bei 88 bis 96 °C gebrüht und mit Gummiwalzen
geschält, so verlieren sie ihre Samenhaut. Anschließend werden sie
per Hand oder elektronisch verlesen. Meist werden beide Methoden
angewandt um ein besseres Endresultat zu erzielen.
Danach
werden sie gewaschen, grob zerkleinert und mit den notwendigen Mengen
an Zucker und den anderen Zutaten angesetzt und durch Walzen fein
zerrieben.
Die
so entstandene pastöse Masse kommt dann in offene, dampfbeheizte
Kessel.
Unter
Rühren wird die Masse so lange erhitzt ( bei etwa 90 bis 95 °C )
bis sich der Wassergehalt auf den vorher festgelegten Wert vermindert
hat. Marzipanhersteller sprechen hier vom "Abrösten", obwohl kaum
Röstvorgänge ablaufen. Anschließend wird die Masse gekühlt und in
Blöcken verpackt.
Bei
einem neuen Verfahren wird die Masse in einem geschlossenen System
etwas höher - auf etwa 105 °C - erhitzt. Die "Abröstzeit" ist mit
12 bis 19 Minuten etwa nur halb so lang wie in den üblichen offenen
Kesseln.
Danach
werden die Blöcke Vakuum verpackt.
Den
typischen Geschmack des Marzipans erhält man, wenn man vor dem Erhitzen
den Invertzucker dazu gibt. Die darin enthaltene Fructose und Glucose
beginnt bei den beim "Abrösten" herrschenden Temperaturen bereits
an zu karamelisieren.
Die
verschiedenen Reaktionen die dabei auftreten, tragen zur Geschmacksausbildung
bei.
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